Nachricht | Geschichte - Erinnerungspolitik / Antifaschismus - Stadt / Kommune / Region "Jede Jeck is anders". Eine Radtour durchs (post-) migrantische Rheinland

Bildungsreise vom 21. Juli bis 26. Juli Anmeldeschluss ist der 6. Mai

Bildungsreise in Kooperation mit Arbeit und Leben NRW
Eine Anerkennung als Bildungsurlaub in NRW wird beantragt.

Teilnahmebeiträge

  • Im Doppelzimmer regulär 450 € / ermäßigt 350 €
  • Im Einzelzimmer regulär 520 € / ermäßigt 420 €

Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Unterkunft und Frühstück in der Jugendherberge; einige weitere Mahlzeiten; Bahnfahrten während der Tour; Eintrittsgelder, Vorträge, Führungen.
Die An- und Abreise sind selbst zu zahlen und zu organisieren. Zudem fallen Kosten für einzelne Mittag- und Abendessen unterwegs an.

Anmeldung bis zum 6. Mai per Email an post@rls-nrw.de


Bekanntlich ist Köln ja die nördlichste Stadt Italiens. Aber nicht nur deshalb eignet sich die Rheinmetropole bestens als Ausgangspunkt für einen Bildungsurlaub zum Thema Migration. Köln wurde auch zum Schauplatz wichtiger Schlüsselereignisse der jüngeren deutschen Zuwanderungsgeschichte: von der Begrüßung des millionsten „Gastarbeiters“, dem Fordstreik und der Normalität auf der Keupstraße bis hin zu NSU-Terror, Moscheebaukonflikt und „Silvesternacht“.

Aufschlussreich sind aber auch Fahrten ins Umland: Wir erkundigen uns in Solingen nach Hintergründen und Tathergang des Brandanschlags auf das Haus der Familie Genҫ, sagen der japanischen Community in Düsseldorf „konnichiwa“, lassen uns erläutern, wie postsowjetische Migrant*innen die jüdische Gemeinde verändert haben, erfahren, wie sich das Alltagsleben einer Großstadt aus der Sicht von Geflüchteten darstellt und wollen wissen, inwiefern nicht zuletzt das rheinische Braunkohlerevier zu den globalen Fluchtursachen gerechnet werden muss.

Machen wir unsere sommerliche Radtour durch Köln und sein Umland im Sinne transnationaler Solidarität also zu einer kleinen Weltreise.

Seminarleitung: Malte Meyer

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