Arbeit. Krise. Europa.

In Zeiten der globalen Krise im Finanz- und Wirtschaftssektor ist die Diskussion von Alternativen zur gegenwärtigen Organisation der europäischen Union mehr als nötig. Ungeachtet der Folgen für die sozialen und politischen Strukturen der Gesellschaft werden sowohl auf bundesdeutscher als auch auf europäischer Regierungsebene Entscheidungen gefällt, die häufig das Ziel verfehlen:
Statt „Zufriedenheit“ und „Partizipation“ stehen scheinbar „Sicherheit“ und „Kontrolle“ im Vordergrund.

In unseren Veranstaltungen wollen wir unterschiedliche Aspekte der EU-Politik im Spiegel sowohl der Finanz- als auch der (gesellschafts-) politischen Krise diskutieren.
Was bedeuten die Begriffe „Demokratie“ und „soziale Gerechtigkeit“ im europäischen Diskurs?
Wie können die politischen Differenzen der Nationalstaaten im europäischen Bündnis aufgefangen werden? Welche Möglichkeiten gibt es in Europa für eine gemeinsame Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik? Wie kann die „Festung Europa“ geöffnet werden? Gibt es ein politisches Subjekt für ein “anderes Europa”?


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