20. Februar 2018 Buchvorstellung «Deutschland und Russland – Wie weiter?»

Buchvorstellung mit der Autorin Christiane Reymann

Information

Veranstaltungsort

DGB Haus
Dennewartstraße 17
52068 Aachen

Zeit

20.02.2018, 18:00 - 20:00 Uhr

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Christiane Reymann und Wolfgang Gehrcke sprechen sich in ihrem Buch «Deutschland und Russland – Wie weiter?» für die Reaktivierung des Deutsch-Russischen Forums und des Petersburger Dialogs aus. Zwingend müsse die NATO-Osterweiterung beendet werden ebenso wie die Stationierung von NATO-Truppen an der russischen Westgrenze. Ohne diese Schritte sei eine weitere Eskalation nicht zu verhindern. Dass sich die Autoren ebenfalls für ein Ende der Sanktionen aussprechen, verwundert nicht. Dies sei ein notwendiger Schritt, der es Russland möglich macht, auf den Westen zuzugehen.
In sieben Kapiteln beschreiben Reymann und Gehrcke historische Zusammenhänge, sie zitieren Zeitzeugen, schildern kritisch die jeweilige Rolle der Medien, der USA, der EU, der NATO, der deutschen Politik insgesamt und einzelner bundesdeutscher und amerikanischer Politiker wie Bundespräsident Steinmeier (SPD), Marieluise Beck (Grüne) und Barack Obama und nähern sich so ihrer Schlussfolgerung:
 
„Wie jede großartige Idee beginnt deren Verwirklichung mit dem ersten Schritt. In ihm verzichten die Staaten auf gegenseitige Drohungen und Bestrafungen, die Sanktionen gegen Russland werden nicht verlängert beziehungsweise aufgehoben. Erst dann kann wieder von Gleich zu Gleich gesprochen werden und Vertrauen hergestellt werden. Annäherung wächst durch Dialog und Verbindung durch Zusammenarbeit. Dann kann Russland in, für und mit Europa Mittler sein zu den aufstrebenden asiatischen Staaten, insbesondere China und Indien. Ohne eine solche Öffnung wird Europa in der Tat bald alt aussehen.“


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Aachen, unterstützt vom Antikriegsbündnis Aachen (AKB), der Aachener Aktionsgemeinschaft "Frieden jetzt!'' und Andrej Hunko (MdB Die Linke)

Standort

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Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392