16. März 2018 Diskussion/Vortrag Kann die westliche Kultur aus der Frauenbewegung in Rojava lernen?

Vortrag und Diskussion

Information

Veranstaltungsort

Kreishaus Herford | Historischer Sitzungssaal 1
Amtshausstraße 2
32051 Herford

Zeit

16.03.2018, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Krieg / Frieden, Arabischer Naher Osten / Türkei, Naher Osten/Türkei, Feminismus

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Während in den letzten Jahren das Land rund um Rojava in Krieg und Elend versank, gründeten syrische Kurdinnen und Kurden eine autonome Provinz. Die Einwohner*innenzahlen der Stadt Kobane sind mittlerweile von änfänglich  300000 auf 500000 angestiegen. Frauen waren nicht nur am Aufbau der Provinz maßgeblich beteiligt, sondern ein neues, gerechteres Verständnis der Geschlechterrollen prägt die Strukturen der neuen Zivilgesellschaft. So nahm der Frauenverband YPJ von Anfang an eine ganz zentrale Rolle ein. Nicht zuletzt wegen der starken kurdischen Frauen, war Rojava immer wieder Zielscheibe von IS-Angriffen.

Wie können wir aus dieser gelebten Utopie lernen, die sich  nicht die Gleichstellung sondern gelebte die Gleichwertigkeit der Geschlechter als Ziel gesetz hat? Wie können wir uns solidarisch zeigen?


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rosa Luxemburg Club Herford  der Attac-Gruppe Herford und Verdi Herford.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392