10. Januar 2019 Lesung/Gespräch Migration, Fluchtursachen und die demokratische Frage

Das Beispiel der westafrikanischen Länder Guinea und Togo

Information

Veranstaltungsort

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 106
44894 Bochum

Zeit

10.01.2019, 19:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Migration / Flucht, Westafrika

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In ganz Europa erstarkt gerade die internationale Seebrücke-Bewegung. Menschen wollen nicht länger zusehen, wie Gefüchtete im Mittelmeer ertrinken müssen und SeenotretterInnen kriminalisiert werden, die das Sterben verhindern wollen. Die Vertreter der europäischen Afrikapolitik hingegen unterstützen das Bürgerkriegsland Libyen und gehen Verträge mit korurpten afrikanischen Regimes ein, um die EU-Aussengrenzen noch mehr abzuschotten.

Am Beispiel der Länder Guinea und Togo wollen wir geflüchtete MigrantInnen schildern lassen, weshalb sie ihre Länder verlassen haben und langwierige gefährliche Fluchtwege auf sich genommen haben. Sie werden reflektiert und authentisch berichten, dass in beiden Ländern junge Menschen vor allem nur in der Migration eine Lösung sehen, der allgemeinen Perspektivenlosigkeit zu entkommen. Dabei soll auch ein differenzierter Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier Länder geworfen werden, damit Afrika als zweitgrößter Kontinent mit 55 eigenständigen Ländern wahr genommen wird.

Mit: Adjovi Bonconvi aus Togo – Aktivistin bei Afrique Europe Interact, Mohamed Bangoura aus Guinea von der Migrantenselbstorganisation „Voix des Sans Voix“ (Stimme der Nichtgehörten) und geflüchteten MigrantInnen, die erst kürzlich in Europa angekommen sind und sich in einem ungeklärten Aufenthaltsstatus befinden.


In Kooperation mit Afrique Europe Interact - Sektion Dortmund - Bochum, La Voix des Migrants NRW, Bahnhof Langendreer e.V., Treffpunkt Asyl Bochum, Urgence Togo Germany

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392