8. Juli 2018 Workshop Salon: Orte der Solidarität #2

Information

Veranstaltungsort

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 106
44894 Bochum

Zeit

08.07.2018, 14:00 - 17:30 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe, Gesellschaftliche Alternativen, Staat / Demokratie

Zugeordnete Dateien

In immer mehr Städten/Stadtteilen entstehen selbstorganisierte Anlaufpunkte, in denen Bewohner*innen sich kollektiv in Fragen des Alltags helfen. So unterstützen sich bei „Wilhelmsburg Solidarisch" in Hamburg Menschen gegenseitig bei Problemen mit Behörden, Vermieter*innen und Chef*innen. Der Treffpunkt wurde zum Vorbild für ähnliche Strukturen in anderen Städten: Bildet sich hier eine Praxis der solidarischen Organisierung, die über das Lokale hinausweist? Und hat diese Organisierung auch über den Alltag hinaus Potenzial für neue solidarische Bündnisse? "Organizing im Gewerkschaftsbereich ist eine Form der Organisierung von Beschäftigten im Betrieb, bei der eine kollektive Stärke aufgebaut werden soll, um konkrete Forderungen zu erkämpfen." Ver.di betreibt seit vielen Jahren Organizing in verschiedenen Branchen.

Was bleibt über die konkrete Kampagne hinaus? Gibt es einen „solidarischen Überschuss", also die Bereitschaft sich auch in sozialen Auseinandersetzungen über den Betrieb hinaus zu engagieren? Inputergeberinnen: eine Aktivistin von Wilhelmsburg Solidarisch und Kirsten Heining, Organizerin bei ver.di NRW.

Mit dem Salon: Orte der Solidarität wollen der Bahnhof Langendreer und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW einen Ort des Austauschs über die Frage danach schaffen, wie aus Erfahrungen von Solidarität – ob im Alltag oder in sozialen Kämpfen – eine Perspektive auf eine solidarische Gesellschaft erwachsen kann.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392