16. Januar 2019 Diskussion/Vortrag Antisexismus von rechts

Information

Veranstaltungsort

Cafe SpecOps network
Von-Vincke-Straße 5
48143 Münster

Zeit

16.01.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Feminismus

Zugeordnete Dateien

Die Instrumentalisierung feministischer Perspektiven für rassistische Argumentationen ist nicht im Nachgang der Silvesternacht 2016 in Köln entstanden; eben so wenig wie die blinden Flecken innerhalb Teile der feministischen Bewegung sowie die innerfeministischen Kontroversen, um das Zusammendenken und Rassismus und Sexismus.

Diese Instrumentalisierung des Feminismus ist nicht auf das rechtspopulistische Lager beschränkt, hier aber am deutlichsten wahrnehmbar. Die Verschärfung des Asylrechts in Deutschland 2016 wurde u.a. durch die Besetzung des Themas Frauenrechte möglich gemacht. Die dabei zugrundeliegenden Argumentationsmuster werden auch von Teilen der feministischen Szene reproduziert.

So sind feministische Anliegen zwar einerseits mehrheitsfähig, es führt allerdings nicht dazu, dass das gesamt Spektrum feministische Anliegen mehr Akzeptanz erfährt. Das zeigt sich insbesondere beim Thema Abtreibung. Die Landwirtschaftsministerien Julia Klöckner (CDU) beispielsweise veröffentlichte das Buch „Nicht verhandelbar – Integration nur mit Frauenrechten“. Im selben Jahr sandte sie ein Grußwort an den „Marsch für das Leben“, bei dem Abtreibungsgegner*innen weiße Kreuze schwenkend durch Berlin ziehen.

Der Vortrag setzt sich mit diesen Phänomenen kritische auseinander und formuliert eine eigene Perspektive.

Mit Anna Schiff


In Kooperation mit dem FreiraumKollektiv Münster

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392