12. August 2018 Diskussion/Vortrag Das Polizeiaufgabengesetz und seine Folgen

Offenes Netzwerktreffen

Information

Veranstaltungsort

Alte Feuerwache
Gathe 6
42107 Wuppertal

Zeit

12.08.2018, 14:00 - 16:00 Uhr

Themenbereiche

Staat / Demokratie

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In Bayern wurde das härteste Polizeigesetz seit 1945 durchgesetzt und sehr wahrscheinlich werden auch alle anderen Bundesländer Bayerns Beispiel folgen. Dieses Gesetz wird vor allem politische Aktivisten in Deutschland betreffen und sie mit Sicherheit die nächsten Jahre prägen. Warum wird gerade in dieser Zeit solch ein Gesetz verabschiedet? Was wird sich damit für uns ändern? Um einen Vergleich zu ziehen, wollen wir uns die Notstandsgesetze aus dem Jahr 1968 anschauen, bei denen die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger auch stark eingeschränkt wurden. Beginnen wollen wir mit einem Vortrag, der zunächst einmal das notwendige Wissen zu den neuen Polizeigesetzen vermittelt.

Anschließend diskutieren wir in der Runde darüber, was wir gegen den Eingriff in unsere Grundrechte, Privatsphäre und Freiheit unternehmen können. Einen Rückblick und eine Bewertung der vergangenen Proteste gegen das PAG (u.a. 7.7.2018 in Düsseldorf) wird es ebenfalls geben.

Mit Sinan Demir


Als Internationaler Arbeiterbund und Jugendzentrum e.V. wollen wir in Wuppertal eine kontinuierliche politische Arbeit mit jungen Menschen führen, um Dialoge, Diskussionen und vor allem Engagement zu fördern. Die politische Bildung spielt bei uns eine zentrale Rolle. Diese verwirklichen wir in Form von Lesekreisen, Seminaren, Vorträgen, aber auch Kultur und Medienprojekten. Dafür nutzen wir in der Regel die Räumlichkeiten der Alten Feuerwache an der Gathe.
Die Teilnehmenden sind größtenteils junge Menschen im Alter von 16 – 27 und haben mehrheitlich einen Migrationshintergrund. Auch stammen die meisten aus Arbeiterfamilien. Sowohl Studenten als auch Schüler nehmen an unseren Treffen, Veranstaltungen und Aktionen teil.

Unser Ziel ist es, mithilfe unserer Diskussionsreihe „Jugend diskutiert“, welche zusätzlich mit zwei Veranstaltungen gekoppelt ist, noch mehr in die Öffentlichkeit zu treten und noch mehr junge Leute für politische Themen zu begeistern. Für unsere Öffentlichkeitsarbeit planen wir Flyeraktionen zu starten und z.B. an Schulen und Universitäten Werbung zu machen.

Unsere Treffen und Veranstaltungen sind offen für alle Menschen, die sich entweder politisch bilden und engagieren möchten oder auch einfach nur Interesse haben.


In Kooperation mit dem Internationalen Arbeiterbund und Jugendzentrum e. V. Wuppertal

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392