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Dokumentation : „Un violador en tu camino“ - Kämpfe um Frauenrechte in Lateinamerika

Erfahrungsberichte von den feministischen Bewegungen in Chile und Argentinien

Wichtige Fakten

Datum
07.03.2024
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Cono Sur

Details

Die feministsichen Bewegungen in Lateinamerika, speziell in Chile und Argentinien, sind sehr stark. Zu den Demonstrationen am 8. März kommen mitunter eine Million Teilnehmerinnen. Was können wir von ihnen lernen?

Tatsache ist, dass Frauen dort für Gerechtigkeit und sozialen Wandel an vorderster Front stehen und kämpfen, Widerstand leisten – und es geht nicht „nur“ um Frauenrechte. Feministinnen in Chile setzen zu den klassischen Kämpfen wie dem Recht auf Abtreibung oder gegen patriarchale Gewalt eine radikale Infragestellung des neoliberalen Kapitalismus auf die Tagesordnung.

Britt Weyde, Redakteurin beim Lateinamerika-Magazin ila, moderierte den Abend zu den feministischen Kämpfen mit besonderem Schwerpunkt auf Chile und Argentinien.

Zu Beginn gab Professorin Dr. Barbara Potthast (Universität zu Köln) einen geschichtlichen Überblick über die Frauenbewegungen in lateinamerikanischen Staaten im 20. und 21. Jahrhundert. Julia Irupé Arndt studiert und lebt in Argentinien. Die Aktivistin berichtete u.a. von den Nationalen Frauenkongressen. Ximena Vanessa Goecke, Historikerin und Aktivistin aus Chile, sprach von ihren Erfahrungen in der feministischen Bewegung.

Zum Abend anlässlich des Internationalen Frauentages 2024 hatten die VHS Köln, der Kölner Frauengeschichtsverein, der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und dem Kölner Friedensbildungswerk eingeladen.

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