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11. Februar 2026: Seminar : «Die Waffen nieder!» Feministische Positionen gegen Krieg und Militarismus

Feministischer Lesekreis Mülheim an der Ruhr - mit Anmeldung

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

vier.zentrale
Leineweberstr. 15
45468 Mülheim

Zeit
11.02.2026, 18:30 - 20:30 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Krieg / Frieden, Gesellschaftstheorie, Partizipation / Bürgerrechte
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

«Die Waffen nieder!» Feministische Positionen gegen Krieg und Militarismus
Amerikanische Delegierte der Frauenfriedenskonferenz 1915 in Den Haag (Niederlande) an Bord der MS Noordam im April 1915. Bild: Library of Congress via Wikimedia Commons

Ab Januar 2026 lädt die Bundeswehr junge Menschen zur Musterung vor – für Männer verpflichtend, für Frauen als Einladung zum Dienst an der Waffe. «Demokratie» habe nun mal diesen Preis. Beim Militär, so das Versprechen, sind alle Geschlechter an Rechten gleich – zumindest, wenn sie «ihren Mann stehen». Diskutiert wird über Rüstungsausgaben und Waffenexporte sowie über kriegstüchtige Krankenhäuser und Schulen. Was würde Clara Zetkin wohl zu all dem sagen? Sie erhob vor dem Ersten Weltkrieg, bis zum Schluss und längst auf verlorenem Posten, gegen Kriegskredite die Stimme. Oder Bertha von Suttner? Ihr Buch «Die Waffen nieder!» erschien 1889 und galt als wichtigstes Werk der Antikriegsliteratur.

In der öffentlichen Wahrnehmung werden Frieden von Männern geschlossen, die einen Vertrag unterzeichnen und einander die Hand schütteln. Frauen dagegen kommen als Opfer vor, tapfer halten sie die Stellung hinter der Front, zu ihrem «Schutz» werden «gerechte» Kriege geführt. Was hat es auf sich mit diesen alten und neuen Bildern und Anordnungen von Geschlechtern im Krieg? Und wo verlaufen eigentlich die Grenzen zwischen Frieden und Krieg aus feministischer Sicht?

In diesem Lesekreis gehen wir auf Spurensuche nach feministischen Positionen gegen Krieg und Militarismus, damals wie heute. Texte von Claudia Kemper («Männlicher Krieg und weiblicher Frieden?», reclam 2023) und Sybil Oldfield («Frauen gegen den Krieg», Fischer Verlag 1992) nutzen wir dabei als Wegweiser.

Arbeitsweise:
Der Lesekreis kein Buch-Club, sondern eher ein Seminar: Unsere Treffen bauen aufeinander auf und die Teilnahme an nur einem Termin ist nicht sinnvoll. Wir lesen gemeinsam und übersetzen in eigene Worte (close reading), sammeln Fragen und tauschen uns aus. Es gibt keinen in Stein gemeißelten Plan. Von Treffen zu Treffen folgen wir unserer Neugier, nehmen uns die Zeit, die es braucht, und machen «Umwege» über andere Texte.

Texte werden kostenfrei gestellt. Alle Geschlechter sind willkommen. Einzige Voraussetzung ist Verbindlichkeit in Sachen An- und Abmeldung.

Seminarleitung: Klara Schneider, Redakteurin der Zeitschrift Wir Frauen - Das feministische Blatt 

Eine Anmeldung ist erforderlich per Email an fem-lesekreis-nrw@web.de

Barrierefreiheit: Die gesamte vier.zentrale ist ebenerdig angelegt. Die Veranstaltungsräume sind großzügig und ohne Stufen zugänglich. Es gibt eine behindertengerechte Toilette.

Termine 2026:
Uhrzeit jeweils 18.30-20.30 Uhr
11. Februar / 11. März / 22. April / 6. Mai / 17. Juni / 29. Juli
Termine für das 2. Halbjahr folgen 


Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW in Kooperation mit Wir Frauen - Das feministische Blatt 

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392

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