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27. Mai 2026: Diskussion/Vortrag : Ohne uns! Kosten und Risiken von «Kriegstüchtigkeit»

Vortrag & Diskussion mit Andreas Buderus (Veranstaltungsreihe «Einwände!»)

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen
Frère-Roger-Straße 8-10
52062 Aachen

Zeit
27.05.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Soziale Bewegungen / Organisierung, Krieg / Frieden, Wirtschafts- / Sozialpolitik

Beschreibung

Ohne uns! Kosten und Risiken von «Kriegstüchtigkeit»
Käthe Kollwitz Plakat »Nie wieder Krieg« von 1924 auf der Friedensdemo in Stuttgart, 03.10.2025 - «Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!» CC BY-SA 4.0, © A. Josef Dernbecher, via Wikimedia Commons

Die vermeintlich alternativlose Ausrichtung westlicher Außen- und Militärpolitik auf «Kriegstüchtigkeit» bringt neben diversen politischen Risiken auch horrende soziale Kosten mit sich: Geld, das für Panzer, Drohnen, hybride Kriegführung sowie militaristische Mobilmachung ausgeben wird, fehlt – in allen aufrüstenden Staaten – unweigerlich beim Klimaschutz, bei der Gesundheitsversorgung sowie bei der Instandsetzung von Bildungseinrichtungen und Schienennetzen.

Auch und gerade für Gewerkschaften und Sozialverbände stellt sich deshalb die Frage, ob sie den Militarisierungskurs maßgeblicher Teile der politischen und ökonomischen Eliten nicht deutlich stärkeren Widerstand entgegensetzen müssen als bislang?

Andreas Buderus arbeitet als Analyst und Berater in Sankt Augustin und ist Mitbegründer der gewerkschaftlichen Basisinitiative www.sagtnein.de.

  • Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht nötig, aber erwünscht bei Frau Simone Graff: telefonisch 0241 / 453162 oder per Email an simone.graff@ekir.de


«Einwände!» ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Aachen, Attac Aachen, der Bischöflichen Akademie Aachen, dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und dem Eine Welt Forum Aachen e.V.
Expert*innen referieren zu Themen des Finanz- und Wirtschaftssystems und zu möglichen Alternativen. Bekannte Denkmuster werden hinterfragt und Gegenthesen zu häufig von Politik und Medien vertretenen Ansätzen formuliert.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392

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