Beschreibung
Seit dem Amtsantritt von Präsident Nayib Bukele geht es in El Salvador bergab: Demokratieabbau, massive Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und Repression prägen den Alltag. Kritiker*innen werden verfolgt, soziale Bewegungen stehen unter Druck – und dennoch leisten viele Menschen unermüdlich Widerstand.
Bei dieser Veranstaltung berichten Gäste aus El Salvador von den aktuellen Entwicklungen, vom mutigen Einsatz gegen die autoritäre Politik und von den Möglichkeiten internationaler Solidarität.
- Gabriela Solórzano engagiert sich bei der Umweltfrauenorganisation AMEAS (Asociación de Mujeres Ambientalistas de El Salvador) an der Schnittstelle von Umwelt- und Geschlechtergerechtigkeit. In ihrer Arbeit verbindet sie feministisches und ökologisches Denken mit politischem Engagement. Ihr Ziel ist es, langfristig zu einer nachhaltigen Transformation der salvadorianischen Zivilgesellschaft beizutragen – mit Fokus auf Umweltpolitik, feministischer Ökonomie und gerechter Entwicklung.
- Samuel Ramírez ist Menschenrechtsaktivist und Koordinator der Bewegung der Opfer des Ausnahmezustands MOVIR (Movimiento de Víctimas del Régimen de Excepción). Unter großen Risiken prangert MOVIR die massiven Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Ausnahmezustands an, dokumentiert willkürliche Verhaftungen und kämpft für die Rechte der Gefangenen und ihrer Angehörigen. MOVIR ist ein mutiges zivilgesellschaftliches Kollektiv, das dort öffentlich auftritt, wo andere aus Angst schweigen.
Eine Veranstaltung der El Salvador Gruppe Köln in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW im Rahmen der Speakerstour «Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!»
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