Beschreibung
Die Lieferketten von BAYER & Co. umspannen den gesamten Erdball. Vor allem bei den ersten Gliedern, die sich vorzugsweise in den Ländern des Globalen Südens befinden, kommt es dabei immer wieder zu schwerwiegenden Verletzungen ethischer, sozialer und/oder ökologischer Standards. Paragrafen-Werke wie das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichten-Gesetz oder die Lieferketten-Richtlinie, die das Schlimmste verhindern sollten, geraten derweil als «Bürokratie-Monster» zunehmend unter Druck.
Unbill droht den Konzernen jedoch von einer anderen Seite. Seit Corona laufen die Lieferketten nicht mehr wie geschmiert. Die «One World» des Kapitals zeigt Brüche. Von «Deglobalisierung», «multipolarer Weltordnung» und einem «neuen Merkantilismus» ist zunehmend die Rede.
Diese Themen sollen auf der Tagung erörtert und diskutiert werden – mit:
- Tilman Massa (Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre):
Lieferkettengesetz in Gefahr: Politisches Ringen um verbindliche Regeln für Konzernverantwortung in entscheidender Phase - Jan Pehrke (CBG):
BAYERs prekäre Lieferketten – Welt im Würgegriff - Werner Rätz (attac):
Ist die Globalisierung am Ende?
Die Jahrestagung der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW statt.
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