Dokumentation Krieg in der Ukraine – Versuch einer Momentaufnahme

Online-Diskussion mit Ivo Georgiev und Andreas Zumach, moderiert von Kristin Helberg

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Zeit

14.03.2022

Themenbereiche

Krieg / Frieden, Westeuropa, Osteuropa

Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine befindet sich Europa im schwersten militärischen Konflikt seit den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien. In vielen Städten und Regionen der Ukraine gibt es Explosionen. Menschen befinden sich auf der Flucht. Die Eskalation fordert viele Opfer, auch unter Zivilist*innen. Europa steht vor einem zerrütteten Verhältnis zu Russlands Präsidenten.

Wie ist die Situation in der Ukraine und in Kiew? Wie lange wird sich das Land gegen den russischen Angriff wehren können? Welches Ziel verfolgt der russische Präsident Putin? Wie kann eine Lösung aussehen, die nicht den großen Krieg riskiert?

Über diese und weitere Fragen diskutierten wir am 14. März 2022 mit:

  • Ivo Georgiev, Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kiew. Er hat Kontakt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort. Die Mitarbeiter*innen seines Büros sind unmittelbar vom russischen Angriff betroffen.
  • Andreas Zumach, freier Journalist und Auslandskorrespondent der taz. Er hat den Prozess der Auflösung der UdSSR und der Warschauer-Pakt-Staaten von Anfang an begleitet.

Die Online-Diskussion moderierte Kristin Helberg, freie Journalistin.

Veranstalter*innen: Volkshochschule Köln, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Rosa-Luxemburg-Gesprächskreis Sülz-Klettenberg, Melanchthon Akademie Köln, Friedensbildungswerk Köln, Katholisches Bildungswerk Köln, Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Wolgograd e.V. und Karl Rahner Akademie Köln