Zum Hauptinhalt springen

Publikation : So bändigen wir die Wohnungsriesen

Ansätze zur gesellschaftlichen Kontrolle der finanzmarktorientierten Vermietungskonzerne

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Knut Unger,
Erschienen
August 2017
Zugehörige Dateien

Details

Pallasseum/Wohnen am Kleistpark/Sozialpalast Berlin, CC BY-SA 4.0, Foto: Gunnar Klack (Eigenes Werk), via Wikimedia Commons

Mehr als eine Million Wohnungen in Deutschland befinden sich unter der direkten Kontrolle von finanzmarktorientierten Fondsgesellschaften und Börsenkonzernen. Diese müssen ihren Anlegern Renditen garantieren, die global konkurrenzfähig sind. Um das zu erreichen, optimieren sie ständig ihre Geschäftsvorgänge und industrialisieren die Wohnungsbewirtschaftung. Millionen MieterInnen erleben die Folgen: nicht zu erreichende Verwaltungen, steigende Mieten, willkürliche Modernisierungen, undurchsichtige Abrechnungen. Es ist höchste Zeit, eine neue Debatte zu eröffnen: Wie können die Geschäfte der finanzmarktorientierten Wohnungskonzerne so reguliert werden, dass weiterer Schaden vermieden werden kann? Was muss geschehen, um die Rechte der MieterInnen gegenüber der Macht der Großvermieter zu stärken? Was kann getan werden, damit diese gesellschaftlich dringend benötigten Wohnungen auf Dauer in gemeinnützige Hände kommen?

Knut Unger ist Sprecher des MieterInnenvereins Witten u. Umg. e. V. im Deutschen Mieterbund NRW. Er ist seit vielen Jahren mit der Beratung und der Vertretung der Interessen von MieterInnen großer Wohnungsunternehmen befasst. Zudem ist er Mitglied der Plattform kritischer ImmobilienaktionärInnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kohle machen über Tage

: Online-Publ. 09/2017

Vermietungskonzerne nutzen Modernisierung, um im Ruhrgebiet die Mieten auf ein ganz neues Niveau zu…

Mietendeckel jetzt!

: Dossier

Wohnen ist ein Menschenrecht. Dossier der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu Wohnungspolitik

Weitere Inhalte zum Thema

Was machen wir mit KI – und was macht KI mit uns?, 14 April 2026

: Diskussion/Vortrag

Köln19:30 Uhr

Vortrag & Diskussion mit Timo Daum

Eine Stadt für alle – von New York bis Duisburg, 15 April 2026

: Diskussion/Vortrag

Duisburg17:00 Uhr

Diskussion & Austausch mit Ayla Çelik, Barbara Laakmann, Michaela Hofmann und Helmut Gröschl

Was machen wir mit KI – und was macht KI mit uns?, 15 April 2026

: Diskussion/Vortrag

Aachen18:00 Uhr

Vortrag & Diskussion mit Timo Daum (Veranstaltungsreihe «Einwände!»)