Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Nach wie vor paternalistisch

Der Umgang mit dem Völkermord an den Ovaherero und Nama zeigt die unzureichende Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Andreas Bohne,
Erschienen
Oktober 2016
Zugehörige Dateien

Details

Im Juli 2015 hat die deutsche Bundesregierung nach Jahrzehnten des Leugnens erstmals den Massenmord an den OvaHerero und Nama als Genozid anerkannt. Daraus haben sich aber keine weiteren Schritte ergeben. Stattdessen ist der Umgang mit dem Völkermord in Deutsch-Südwestafrika ein Beispiel für den fehlenden Willen der Bundesregierung, die deutsche Kolonialgeschichte kritisch aufzuarbeiten und revisionistischen Darstellungen entgegenzutreten. Deutlich wird dabei die wichtige Rolle von Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Prozess der historisch-politischen Auseinandersetzung.

Weitere Inhalte zum Thema

«Wessen Morgen ist der Morgen?» Politische Lieder singen und ihre Geschichte…, 10 August 2026 - 14 August 2026

: Bildungsreise abgesagt

Bielefeld

Bildungsurlaub mit Kai Degenhardt & dem Duo Cuppatea

«Mutti, komma ans Fenster!» Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet, 26 August 2026

: Lesung/Gespräch

Duisburg19:00 Uhr

Lesung mit Ulrich Schneider

«Draußen vor der Tür», 03 September 2026

: Film

Mönchengladbach19:00 Uhr

Filmvorführung im Rahmen des Antikriegstages